Smart-Abfalleimer: Mehr als nur Mülleimer

Smartphones, Smart-Uhren und sogar smarte Kühlschränke gibt es schon lange – nun kommen Smart-Abfalleimer dazu.

Einfach nur ein schöner Design Mülleimer zu sein, reicht vielen heutzutage nicht mehr aus – der Mülleimer muss mehr können.

Und die folgenden Modelle können in der Tat mehr:

1) GeniCan

Hierbei handelt es sich um einen Mülleimer-Aufsatz mit einer Scanner, mit dem man Artikel einscannen kann, die man wegwerfen will. Der Scanner setzt die weggeworfenen Artikel automatisch auf eine digitale Einkaufsliste, die man dann auf einer App auf seinem Smartphone findet.

Wenn der entsorgende Artikel über keinen Strichcode verfügt, kann man den Scanner einfach sagen, worum es sich handelt – dieser verfügt nämlich auch über Spracherkennung. Leider ist der GeniCan mit einem Preis von rund 150 US-Dollar alles andere als günstig und derzeit nur in den USA erhältlich.

2) Iris

Der Clou bei diesem Mülleimer: Er verfügt über eine blendenförmige Öffnung, die sich dank Infrarotsensoren automatisch öffnet, sobald sich eine Hand (mit Müll) nähert. Anschliessend schliesst sich die Öffnung automatisch. Der Mülleimer war bis April 2018 über Kickstarter verfügbar, hat das Finanzierungsziel von 50,000 US-Dollar verfehlt, sodass momentan unklar ist, ob er überhaupt ausgeliefert wird.

3) Taihi

Dieser für Biomaterial (Kompost) gedachte Mülleimer soll dafür sorgen, dass Bioabfall schnell und frei von Gerüchen zerlegt wird. Wann und für wieviel der smarte Abfalleimer verfügbar sein wird, ist momentan noch unklar.

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4) Bin-e

Mülltrennung leicht gemacht: Dieser grösse Mülleimer sortiert eingeworfenen Müll automatisch in die richtige Kammer und informiert die zuständige Gebäudereinigung wenn der Mülleimer voll ist. Die Zielgruppe sind also grössere Büros und städtische Einrichtungen. Der Abfalleimer befindet sich momentan noch in der Entwicklungsphase.

5) TetraBIN

Dieser Mülleimer soll an öffentlichen Plätzen aufgestellt werden und Passanten dazu animieren, ihren Müll in ihm anstatt auf der Strasse zu entsorgen. Dies soll nicht nur über Video-Animationen auf der Aussenseite, sondern vor allem über reale Belohnungen erfolgen, die beim betreibenden Unternehmen beim „erfolgreichen“ Einwerfen abgeholt werden können.

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